ANDREAS SCHÜLLER

absolvierte sein Kapellmeisterstudium in seiner Heimatstadt Berlin. Dort sammelte er auch erste praktische Erfahrungen am Pult verschiedener auf das zeitgenössische Musiktheater spezialisierter Opernensembles, unter anderem der Neuen Opernbühne Berlin....

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Noch während der Ausbildung erhielt er Gelegenheit, Lothar Zagrosek bei der Jungen Deutschen Philharmonie und Rudolf Barschai beim Bundesjugendorchester zu assistieren. Von 1999 bis 2003 hatte er einen Lehrauftrag an der Universität der Künste in Berlin inne. Im Sommer 2003 wurde Schüller an die Volksoper Wien verpflichtet, wo er ein breites Repertoire dirigierte, unter anderem „Hänsel und Gretel“, „Carmen“, „Tosca“, „La Bohème“, „Die Hochzeit des Figaro“, „Der Freischütz“, „Die spanische Stunde“, „Die Kluge“, „Die Fledermaus“, „Martha“, „Die lustigen Nibelungen“, „Der Freischütz“, „La clemenza di Tito“, „Alice“ (UA, Tanzstück) und „Die verkaufte Braut“. Von 2004 bis 2006 war er außerdem als Kapellmeister am Hessischen Staatstheater Wiesbaden engagiert. Konzerte leitete Andreas Schüller u. a. beim Staatsorchester Kassel, dem Niederösterreichischen Tonkünstlerorchester, an der Komischen Oper Berlin, beim Berliner Sinfonieorchester, beim Istanbul Philharmonic Orchestra, beim MDR Sinfonieorchester Leipzig. Den Salzburger Festspielen war Andreas Schüller von 2002 bis 2007 – zunächst als Korrepetitor, später als Chordirektor – verbunden. Als Chordirektor war er unter anderem für die Einstudierung „Le nozze di Figaro“, „La clemenza di Tito“ (2006), „Benvenuto Cellini“ und „Der Freischütz“ (2007; Musikalische Leitung: Markus Stenz) sowie mehrerer Konzerte verantwortlich. In der Saison 2007/08 gastierte er außerdem an der Komischen Oper Berlin („Alice“, Ballett) und an der Oper Leipzig. Seit der Saison 2008/09 ist er an der Oper Leipzig 1. Kapellmeister. Dort hat er unter anderem „Jenufa“, „Der fliegende Holländer“, „Il barbiere di Siviglia“, „Carmen“, „La Bohème“ und „Don Giovanni“ dirigiert. Im Frühjahr 2010 wird er an die Volksoper Wien zurückkehren, um dort „Tosca“, „La Traviata“ und „Orpheus in der Unterwelt“ zu leiten.