VERA NEMIVORA

Die in Sofia geborene Opernregisseurin lebt seit 1982 in Deutschland. Sie studierte Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin, assistierte bei Ruth Berghaus und war Meisterschülerin von Peter Konwitschny. Seit 1998 ist sie international tätig. Zu ihren wichtigsten Inszenierungen zählt Der Ring des Nibelungen an der Oper Frankfurt (2010 bis 2012). Jüngste Regiearbeiten umfassen u. a. am Theater Erfurt Die Meistersinger von Nürnberg (2016), am Theater Basel Peter Ruzickas Hölderlin (2015) und an der Deutschen Oper Berlin Meyerbeers L’Africaine/Vasco da Gama (2015).

 

 

 

MICHAEL GÜTTLER

Am Beginn der internationalen Karriere des aus Dresden stammenden Dirigenten standen einige kurzfristige, aufsehenerregende Einspringen für Valery Gergiev mit dem „Ring des Nibelungen“ (Wagner) und „Parsifal“ am „Mariinsky“-Theater. Von 1998 bis 2002 war er der jüngste Chefdirigent Österreichs am Stadttheater Klagenfurt. Weitere Chefdirigentenpositionen hatte er am Opernhaus in Ekaterinburg (Russland) und der Finnischen Nationaloper Helsinki (bis 2016) inne. Er ist ständiger Gastdirigent an der Wiener Staatsoper und Mariinsky in St. Petersburg.

VERENA KELLER

die Schweizerin studierte an den Staatlichen Hochschulen in Wien und Berlin.

Stipendiatin an der Accademia Chigiana in Siena. Festengagements an den Staatsopern Hannover, Mainz und an der Oper Köln. Gastspiele u.a. am Grand Théatre Geneve, Deutsche Oper Berlin, Staatsoper Hamburg, Opéra National de Paris, Opéra de Marseille, Teatro Massimo Palermo, Teatro San Carlo, Napoli, Los Angeles Opera, Vancouver Opera mit Partien wie „Brangäne“ Tristan und Isolde, „Ortrud“ Lohngrin, „Eboli“ Don Carlos, „Azucena“ Trovatore,“Küsterin“ Jenufa, „Kabanicha“ Katja Kabanova, „ Marie“ Wozzeck

MAGDALENA WEINGUT, nach einem Studium der Theaterwissenschaft in München und zahlreichen Hospitanzen (u.a. an der Bayrischen Staatsoper) arbeitete sie zunächst am Theater Regensburg und am Staatstheater Wiesbaden als Regieassistentin im Bereich Musiktheater. Seit 3 Jahren lebt sie in Paris, arbeitet freischaffend als Regieassistentin und Regisseurin und betreut als Spielleiterin zahlreiche szenische Neueinstudierungen. Seit Sommer 2016 ist sie als Regieassistentin bei den Bayreuther Festspielen tätig und inszeniert dort die Wiederaufnahme Parsifal.

BENJAMIN SCHAD, studierte ab 2002 Theaterregie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main in den Klassen von Hans Hollmann und Christof Loy.Eigene Inszenierungen führten ihn seit 2004 an Häuser wie die Oper Frankfurt (»Mozart und Salieri« sowie eine szenische Version von Mozarts »Requiem«), Teatro Poliziano Montepulciano (»Dido und Aeneas«), Stadttheater Giessen, Staatstheater Wiesbaden. Seit 2008 ist er an der Oper Köln als Spielleiter und Regieassistent engagiert.

RUPERT DUSSMANN, studierte in London und hat über die letzten 20 Jahre fest am Théâtre de la Monnaie in Brüssel, am Stuttgarter Staatstheater, an der Hamburgischen Staatsoper und an der Staatsoper Unter den Linden Berlin unter Barenboim gearbeitet. Zudem ist er regelmäßig freischaffend an der Nederlands Opera Amsterdam, am Theater an der Wien in Wien, am Royal Opera House Covent Garden, bei den Salzburger Festspielen und bei Opera Australia in Sydney tätig. Die letzten 2 Jahre war er Studienleiter am National Opera Studio in London.

DAVID HAUSKNECHT, 1992 geboren, erhielt Tschechische Pianist seinen ersten Klavierunterricht bereits im Alter von sechs Jahren an der Prager Musikschule. Während seines anschließenden Klavierstudiums mit Prof. Frantisek Maly am Jan-Neruda-Gymnasium in Prag, erhielt er eine zusätzliche Ausbildung zum Dirigenten durch Jiri Smutny. Seit seinem 12. Lebensjahr Teilnahme an renommierten Meisterkursen für Klavier. Sein Debüt hat er 2006 mit Mozarts letztem Klavierkonzert KV 595 am Prager Rudolfinum mit der Tschechischen Philharmonie unter der Leitung des Dirigenten Zdenek Macal.

VSEVOLOD DVORKIN, wurde 1972 in Moskau geboren. Mit 5 Jahren begann er Klavier zu spielen. Er besuchte die Musik-Schule für Kinder unter Prof. N. A. Petrova (wo er später drei Jahre unterrichtete) und danach die Spezial-Musikschule 'Gnessins'in Moskau unter Prof. E. V. Tolkunova. Er setzte seine Studien am Konservatorium 'P. Tschaikowski' in Moskau fort, wo er 1995 mit Prof. V. V. Gornostaeva und Prof. N. V. Troull graduierte.

 

SVETLANA SMIRNOVA, studierte an der Tschaikowsky Musikhochschule (Klavierklasse) in Jekaterinburg (1991-1995). Nachdem sie das Ural-Konservatorium mit Auszeichnung abgeschlossen hatte (1995-2000), absolvierte sie dort ein Aufbaustudium (2000-2013). Als Pianistin nahm sie an Produktionen teil, die unter anderem von Dirigenten wie Michael Güttler, Fabio Mastrangelo, Pavel Klinichev, Mikhail Granovsky, Konstantin Chudovsky, Oliver von Dohnanyi, Tugan Sokhiev, Yannis Pouspourikas, Vello Pähn geleitet wurden. Sie begleitet die Solisten in Wettbewerbsprogrammen in Russland, Holland, Belarus, Aserbaidschan, Schweiz, Spanien, Tschechien unter anderem.

 

ERWIN JUTZ, Licht Design, hat nach seinem Physikstudium ans Theater gewechselt. Seine Engagements führten ihn an verschiedene Bühnen u.a. Köln, Bremen, Hamburg, Heidelberg. Seit 2002 ist er freiberuflicher Lichtgestalter (Oper, Schauspiel,Musical, Tanz,Ausstellung) unter anderem in Dresden, Kiew, Odesssa, Krakau. Seit 1990 regelmäßig bei den Bregenzer Festspielen.

SUSANNAH HABERFELD, Medien & Pressearbeit, begann ihre musikalische Karriere mit ihrer Ausbildung am Royal Northern College of Music in Manchester, es folgte danach das Opernstudio Biel und die Accadémie d’Européen d’Aix-en-Provence.

Grossbritannien, Irland, Frankreich, Österreich, Deutschland, Italien, Finnland, Israel und die Schweiz waren Haltepunkte ihres musikalischen Weges. Sie hat im Laufe ihrer Karriere mit höchst anspruchsvollen Regisseuren und Dirigenten zusammengearbeitet, unter anderem Peter Brook, Claudio Abbado, Daniel Harding, Patrice Chérau, Pierre Boulez, Cihan Inan, Hendrik Müller, Barbara Rucha, Yoshi Oida, Esa Pekka-Salonen, Frank Hilbrich, Dieter Kaegi, Omri Nitzan und David Stern.