ROLAND SCHWAB

Roland Schwab wuchs in München auf. Nach Studiensemestern in Physik und Germanistik begann er 1992 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Hamburg das Studium der Musiktheater-Regie unter Prof. Götz Friedrich. Besonders Ruth Berghaus, deren Meisterschüler er 1994 wurde, verdankte er wichtige Impulse. 1997 brachte ihn ein Gastspiel ans Berliner Ensemble, wo er FRANK ALERT MEETS BRECHT inszenierte.

 

Nach seinem Studium in Hamburg, das er mit Auszeichnung abschloss, war Roland Schwab von 1998 an Assistent von Christine Mielitz am Meininger Theater (DER RING DES NIBELUNGEN), an welchem er schließlich als Oberspielleiter wirkte. In den darauffolgenden Jahren war Roland Schwab als freiberuflicher Regisseur an etlichen Bühnen im In- und Ausland tätig. Wichtige Arbeiten der letzten Zeit waren u.a. A RAKE‘S PROGRESS an der Oper Dortmund, GUILLAUME TELL am Saarländischen Staatstheater, OBERST CHABERT an der Oper Bonn, OTELLO am Aalto Theater, AIDA an der Danish National Opera, ULENSPIEGEL am Internationalen Brucknerfest Linz sowie LOHENGRIN in der Felsenreitschule Salzburg. Besondere Beachtung fanden seine Arbeiten für die Deutsche Oper Berlin, MOZARTFRAGMENTE, TIEFLAND und DON GIOVANNI, MEFISTOFELE an der Bayrischen Staatsoper, sowie TRISTAN UND ISOLDE bei den Bayreuther Festspielen.

 

Für seine Inszenierungen erhielt Roland Schwab mehrfach Nominierungen in den Kritikerumfragen der OPERNWELT und der DEUTSCHEN BÜHNE. Neben seinen Regieprojekten widmet sich Roland Schwab auch regelmäßig der Lehrtätigkeit an der HfMDK Frankfurt sowie an der Bayerischen Theaterakademie.